ESVI

Wieso bringen Personaldienstleister die Blütezeit Ihres Unternehmens in Gefahr?

Wie das ganze Leben so ist es auch im Unternehmen -
„Das einzig kontinuierliche ist die Veränderung"!

Nur welche Veränderungen im Unternehmen sind die Guten und welche die Gefährlichen, die möglicherweise zu einer schlechten Auftragslage oder im schlimmsten Fall zum Tod des Unternehmens führen?
Eine Organisation wie es eben ein Unternehmen ist, unterliegt natürlichen Gesetzen vom Wachstum und Niedergang wie auch ein anderer natürlicher Organismus. Geboren werden, wachsen, reifen, altern und dann sterben. Nur gibt es hier einen besonderen Unterschied. In einer Organisation kann die Blütezeit, also die optimale Zusammensetzung der Organisation auf Dauer bewahrt werden, weil die Organe, also u. a. die Mitarbeiter dies durch Ihren Denk- und Verhaltensstil prägen. Sie sind es also, die somit zum Aufstieg oder zum Niedergang der Unternehmung direkt beitragen. Natürlich ist die Denk- und Verhaltensweise des Top Managements die Ausschlaggebende, jedoch ist es hier vielmehr die Summe aller Einzelheiten die dann eine gesunde oder kranke Organisation kennzeichnet.

Welche Phasen kennen wir in dem natürlichen Wachstum einer Organisation? 

1. Geburt oder
Gründung einer
Unternehmung/
Organisation   
              
Am Anfang steht die Idee und der Glaube an den Erfolg. In dieser Phase ist eine Organisation, bzw. der Gründer selbst, getrieben von der Vision und von dem was zu erreichen wäre. Die Marktpräsenz ist fast null. Die Erträge eher gering und alles ist im Aufbruch. Hier stellt sich das Unternehmen wichtige Fragen wie z. B.: „Was genau wollen wir?", „Was ist unser Kerngeschäft?", „Wer übernimmt welche Aufgaben?"
2. Die Kindheit

Noch immer ist die Kraft der großen Vision des Gründers zu spüren. An dieser Stelle wachsen die Ergebnisse also Erträge im Unternehmen. Und doch sind die liquiden Mittel eines Unternehmens an dieser Stelle noch knapp, was völlig normal ist. Langsam wird hier bereits der Wunsch nach einer Organisation laut. Der Gründer ist in diesem Wachstumszyklus noch immer stark engagiert und im Geschehen voll integriert. So manch ein Gründer fällt hier in die Gründerfalle. Er gibt nämlich Geld aus, was Ihm eigentlich nicht gehört. Die VBG Beiträge und Steuer Nach- und Vorauszahlungen können dann zu einem vorzeitigen Ende führen.

3. Der Teenager

Die Erträge wachsen weiter und man schlüpft vielleicht auch schon in ein neues Kleid, also neue Räume oder Ausstattungen werden angeschafft. Eben wie ein Teenager verhält sich die Organisation dann auch nach Außen. Besonders der Gründer tanzt auf vielen Hochzeiten und geht frech und frisch an die Herausforderungen ran. Dies kann oftmals zu Übermut und somit in den Niedergang führen. Hier ist es wichtig alle Bereiche und Mitarbeiter (Organe) eines Unternehmens weiterzuentwickeln.

4. Die Jugend

Hier bilden sich eigenständige Abteilungen (Organe), die sich unabhängig vom Gründer erfolgreich in der Organisation darstellen. Dies hat zur Folge dass sich Verantwortungsbereiche noch genauer defi nieren, die Selbstverantwortung der Mitarbeiter gefördert und die Qualität der Arbeit erhöht wird. An dieser Stelle sind meist die Erträge des Unternehmens gut bis sehr gut und die Marktpräsenz ist deutlich gewachsen. Die
Organisation wird begehrt, also kommen gute Mitarbeiter von selbst zum Unternehmen und bewerben sich.

5. Die Blütezeit

Hier im Zenit des Lebenszyklus einer Organisation sind genug Marktanteile vorhanden. Gute Erträge resultieren aus einer gelebten Firmenkultur, einer lebendigen Vision, funktionierenden Systemen, tatsächlicher Kundenorientierung und einer Balance aus Kontrolle und Flexibilität. Und so brillant wie die Zeiten sind, ist diese Zeit auch eine der Gefährlichsten. Hier braucht es nämlich dringend neuen Schwung, also die Elemente die das Unternehmen an diesen Punkt geführt haben. Wird dies vergessen, ist der Niedergang des Unternehmens eingeleitet.

 "Wenn etwas aufhört zuwachsen, dann beginnt es abzusterben."
                                                                                   Charles Grow

6. Der Stillstand

Die Erträge sind gut aber die Vision lebt nicht mehr, dies bedeutet Flexibilität und Unternehmertum schwinden in der Organisation. Was bleibt also von den bis dahin gewonnenen Tugenden? Alte, meist nicht mehr zeitgemäße Ansichten und starre Systeme die Verwalten. Es werden Schuldige gesucht und immer gefunden. Diese werden dann mit großem Aufsehen „vom Hof gejagt". Selbst wenn die Organisation hier noch Gewinne vermehrt, ist die Rückkehr in die Blütezeit bedroht, wenn die Kreativität und der Mut fehlen. Gerade an dieser Stelle stellen sich Unternehmer noch weniger in Frage, und sind oft borniert von den Erfolgen vergangener Zeiten. Dies führt unweigerlich in den Niedergang.

7. Die edle Starrheit

Die Organisation hat Ihre Kreativität völlig verloren und wagt nichts mehr. Alle Augen sind auf Gewinnmaximierung gerichtet, aber nicht bei den Wünschen und dem Wohl des Kunden. Somit wirken sich die Preiserhöhungen die durchgeführt wurden, um den Ertrag zu erhöhen, negativ aus. Spätestens hier springen die ersten guten Leute ab und die die bleiben haben oft keine Angebote. Solidarisch mit der Geschäftsleitung bekundet man laut den Mangel an Loyalität der Gegangenen. Die Sterbephase ist eingeleitet. Wenn hier nicht sofort neue radikale Ideen und Wagemut ins Unternehmen kommen ist der Untergang nicht mehr aufzuhalten.

8. Der Beamtenstatus

Die Mitarbeiter haben keine gegenseitige Wertschätzung mehr. Der persönliche und menschliche Aspekt ist an dieser Stelle ausgestorben. Die Organisation verwaltet sich selbst. Alles ist engstirnig im Denken und Handeln, weil wichtige Informationen über die Unternehmenspolitik fehlen. Das Unternehmen ist von Außen nur noch schwer und durch einen dünnen Kanal erreichbar. Kundenbeschwerden werden nicht ernst
genommen, weil der Kunde sich nicht „ordnungsgemäß" beschwert hat. Ein nervender Schriftwechsel folgt. Jeder im Unternehmen ist mehr oder minder isoliert. Was passiert mit einem Organismus in dem die Organe nicht mehr miteinander arbeiten?

9. Die Verwaltung
und der Niedergang

Nachdem sich nun jeder selbst verwaltet hat bis die Ressourcen des Unternehmens erschöpft sind und auch das Management schon krankt, ist es nun an der Zeit das letzte Bisschen was noch bleibt zusammenzukehren und dann die Türen zu schließen. Im Todeskampf selbst stehen für die noch Gebliebenen verschiedene Erkenntnisse wie z.B.: „Der Staat ist schuld, die Konjunktur war's, der böse Wettbewerb." Und doch, tief im Inneren wissen die meisten es ist Selbstverantwortung! 

Natürlich gibt es für jedes Stadium ganz spezielle Maßnahmen, die das Unternehmen weiter in das Wachstum bringen, wenn es sich in der Wachstumsphase befi ndet, oder die das Unternehmen wieder gesunden lassen, wenn es sich im Niedergang befi ndet, also krank ist.

Mithilfe einer speziellen Methode aus den USA ist es möglich das genaue „Alter" einer Organsiation zu bestimmen:

„Also in welcher Phase befi ndet sich das Unternehmen?" und „Was muss getan werden, damit ein Wachstum möglich bleibt und die Gefahren eines Abstiegs frühzeitig erkannt werden?" Döhlemann. Training & Beratung wurde vom I.F.A.R. Institut, dem exklusiv Lizenzgeber in Deutschland, mit dem Wachstumsanalyseprogramm ESVI ausgestattet und bietet dieses exklusiv für die Personaldienstleistungsbranche an.

 

ESVI

 

 Ablauf eines ESVI Beratungsprojektes:

  1. Mitarbeiterworkshop, hier ermitteln wir die ersten ESVI Energien für jeden einzelnen Mitarbeiter und für das Unternehmen. Außerdem lernen die Mitarbeiter eine neue Denkstruktur für die Betrachtung des Unternehmens und von Wachstumsprozessen Ihrer Niederlassung kennen. Dauer 1 Tag
  2. Interview mit dem TOP Management über verschiedene Managementthemen. Dauer 0,5 Tage
  3. Analyse des Corporate Identity, Corporate Design, usw. Außerdem die Analyse der Geschäftsräume eines Standorts. Dauer 1 Tag
  4. Auswertung und Zusammentragen aller Ergebnisse und Erstellen der Auswertung. Dauer 3 Tage
  5. Präsentation der Ergebnisse, vorstellen der konkreten Handlungsempfehlungen und Diskussion der weiterenSchritte. Dauer 0,5 Tage - 1 Tag